Reise nach Chanka 2006

Gruppenfoto Für einige von uns war es die zweite Reise nach Chanka, aber auch diesmal war die Spannung groß, als sechs junge Menschen mit Pfarrer Siegfried Menthel nach Addis Abeba flogen: Annemarieke Roos und Jan Jaap Tukker aus unserer niederländischen Partnergemeinde in Wassenaar
Im Großen und Ganzen glich der Reiseablauf sehr der ersten Reise: Eine Woche Aufenthalt in Addis Abeba, dann mehrere Tagesetappen bis Dembidollo, eine gute Woche bei unseren Partnern in Chanka und wieder bis zur Rückfahrt nach Addis Abeba Station in Dembidollo. Und doch war alles etwas anders, dieses Mal. Nicht allein, dass zwei von uns aus Wassenaar kamen, auch die Art und Weise, wie wir empfangen wurden, markierten eine Veränderung. Statt der reservierten Haltung und den nur schwer anlaufenden Gesprächen erlebten wir manchmal sogar angeregte Gespräche, das gemeinsame Essen und Singen und auch Versuche, die Sprache unserer Partner zu lernen verband uns. Unser Arbeitseinsatz fand diesmal in der Kirche statt. Fieberhaft arbeiteten wir die ganze Woche daran, dem Gebäude neue Farbe zu verleihen und einen Anbau zum ersten Mal zu streichen. Doch diese Arbeit musste nicht mehr das Schweigen zwischen Äthiopiern und Europäern überbrücken. Nach getaner Arbeit besuchten wir unsere Gastgeber, wir trafen uns mit dem Ältestenrat, um über den geplanten Kirchenbau zu beraten und konnten bei der Beschaffung von Geldern für den bereits begonnenen Schulbau helfen und vieles mehr.
Der Abschied nach unserem Aufenthalt in Chanka war herzlich. Es wurden Adressen getauscht und Grüße aufgetragen. Mit einem frohen Gefühl, Zeugen einer wachsenden Partnerschaft zu sein, fuhren wir ab, mit vielen Fotos und Eindrücken im Gepäck.
Da wir dieses Mal keinen Film und auch keine Ausstellung geplant hatten, entschlossen wir uns, um unseren vielfältigen Eindrücken gerecht zu werden, einen Reisebericht zu verfassen und teilten die verschiedenen Themen, zu denen wir berichten wollten, untereinander auf.

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